Studiengebühren

Studiengebühren gab es an staatlichen Hochschulen bisher nicht. Seit Anfang 2005 haben die Bundesländer nun die rechtliche Möglichkeit, auch für grundständige Studiengänge Gebühren einzuführen. Bisher durften nur für einige neu eingerichtete Masterstudiengänge Gebühren verlangt werden.

Im Vergleich mit den Studiengebühren anderer Länder sind die Gebühren in Deutschland vergleichsweise günstig. In der Regel werden 500 Euro pro Semester verlangt. Es gibt aber auch noch zahlreiche Universitäten und Studiengänge, die keine Studiengebühren erheben. Ein Grund mehr, sich gute Berater bei der Vorbereitung seines Studienaufenthaltes in Deutschland zu suchen!

Welche Länder Studiengebühren erlauben und welche Hochschulen davon Gebrauch machen, das erfahren Sie von CoSIS.

Semesterbeitrag: meist zwischen 40 und 100 EUR pro Semester

Jeder Student muss einen geringen Semesterbeitrag zwischen 21 und 200 EUR bezahlen. Wenn die Beiträge mehr als 50 EUR betragen, dann ist häufig ein Semesterticket darin enthalten, also freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einer Stadt.

Mit dem Semesterbeitrag (auch: Immatrikulationsgebühr) finanziert das Studentenwerk die Mensen und Wohnheime. Auch die studentische Selbstverwaltung erhält einen Anteil.
Deutlich höhere Semestergebühren werden dann erhoben, wenn man die vorgegebene Regelstudienzeit überschreitet.

Studiengebühren an privaten Hochschulen: 1.500 bis 4.000 EUR pro Semester

Sprachkurskosten bei privaten Anbietern: mind. 1.000 EUR pro Monat

Die Druckkosten für die Veröffentlichung einer Dissertation: je nach Fachrichtung und Verlag zwischen 600 und mehreren tausend EUR